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Leider versprechen die Gemeinde und die Unterstützer der Wald vernichtenden Hallenversion im Schulwald den Gräfelfinger Bürgern Visionen, die einerseits nie erfüllt werden können und andererseits nachweislich falsch sind!

Die Gräfelfinger Bürger bekommen ein Schwimmbad, wie das Germeringer Hallenbad! Das ist eine absolute Falschinformation! Das Germeringer Hallenbad ist ein kommunales Bad für alle Bürger, das geplante Schulschwimmbad in Lochham ist und bleibt ein Schulschwimmbad und Trainingsbad für den TSV!

Auch wer künftig einfach schwimmen will muss weiterhin entweder in der Würm, im Westbad oder in Germering schwimmen, trotz über 30 Mio.€ Gräfelfinger Steuergeldern für den Hallenbau in Lochham!

So ähnlich werden die Öffnungszeiten für die Bürger auch bei der neuen Halle aussehen, nur dass das Becken dann 25 m statt heute 20 m lang ist!

  • Den Platz auf dem Pausenhof reduziert gerade die Gemeinde, nicht wir! Durch den Bau eines massiven Zauns rund die Volks- und Mittelschule verkleinert die Gemeinde schon jetzt den Pausenplatz massiv! Sogar die Außenanlagen auf der Südseite des Südtraktes sind bis heute nicht fertiggestellt und als Pausenflächen nur eingeschränkt nutzbar. Es ist schon seltsam, dass die Befürwarter der Halle im Schulwald (wer sind denn die Befürworter? Sie geben sich auf jeden Fall nicht zu erkennen) Platz auf dem Pausenhof fordern und die Gemeinde gerade den Platz massiv reduziert!
  • Wer jetzt mit „Platz auf dem Pausenhof“ für die Wald zerstörende Halle wirbt, hat entweder die Realität noch nicht zur Kenntnis genommen oder führt die Bürger absichtlich hinters Licht!

    • Durch die von uns vorgeschlagene Lösung einer Stapelhalle mit Schwimm- und Dreifeldsporthalle am Platz der alten Hallen würde durch die Schüler gerechte Gestaltung des Innenhofs mit schattenspendenden Bäumen die nutzbare Fläche des Pausenhofs deutlich vergrößert. Nur mit unserer Lösung und nicht mit der Halle im Wald gibt es daher mehr Platz auf dem Pausenhof!
    • Zwischen Süd- und Nordbau entstehen bei unserer Lösung neue zusätzliche Pausenhofflächen, die durch Beschattung mit görßeren Bäumen den Schülern auch im Sommer einen angenehmen Pausenaufenthalt bieten.

      • Die neue Schwimm- und Drefachsporthalle im Schulwald soll angeblich der Förderung der Gesundheit der Gräfelfinger Bevölkerung dienen. So die Aussage der Gemeinde. Leider steht jedoch bei der Planung mehr der Nutzen für den TSV Gräfelfing im Vordergrund. Im Auszug aus dem Sitzungsbuch der 6. Sitzung des Gemeinderates vom Dienstag 21.7.2020 steht, dass die Gemeinde dem TSV bisher keine Möglichkeit zu einem wettkampfgerechten Training und zu Wettkämpfen vor Ort geben kann. Daher seien schon zwei erfolgreiche Masterschwimmer zu einem anderen Sportverein gewechselt. Welch Schmach für den TSV! Das bedeutet jedoch, dass für wenige Spitzensportler der klimarelevante Schutzwald für die neue Halle bedenkenlos geopftert werden soll! Zusätzlich soll auch zum Ausgleich für den Waldverlust der dezentrale Sportplatz der Freizeitsportler der Heitmeiersiedung geopfert und bepflanzt werden und auch die speziell für die Gräfelfinger Kinder vom Ehrenbürger Weinbuch der Gemeinde gestiftete Schlittenberg „Gockelberg“ soll für Ausgleichsmaßnahmen mißbraucht und teilweise zum Schlittenfahren unbrauchbar gemacht werden. Das erzählt aber niemand den Bürgern! Schaden für alle Gräfelfinger Bürger und besonders Kinder zum Nutzen weniger Spitzensportler? Bei der von uns für die Schüler und Sportler genauso gut nutzbaren Hallenlösung werden keine Flächen neu versiegelt! Ein Ausgleich ist daher überhaupt nicht nötig! Der Sportplatz der Heitmeiersiedlung und der Gockelberg müssen überhaupt nicht angetastet werden!
        • Bevölkerungswachstum: Die Gemeinde verweist immer wieder auf die Prognosen eines Bevölkerungswachstums der Region München und das dadurch zu erwartenden Wachstums der Schülerzahlen. Aber schon der Leitsatz der Zukunftsprognostiker lautet: Prognosen sind schwierig, besonders, wenn es sich um die Zukunft handelt! Tatsache ist jedoch, dass die Einwohnerzahl Gräfelfings seit vielen Jahren praktisch stagniert oder nur minimal angewachsen ist. Im Gegensatz dazu baut München gerade nebenan die Trabantenstadt Freiham. Dort sind bereits drei große Schulkomplexe und eine dezentrale Grundschule entstanden und bieten Platz für viele zusätzliche Schüler. Das Feodor-Lynen-Gymnasium meldet dagegen bereits sinkende Schülerzahlen. Wo sollen denn die neuen Schüler für die Lochhamer Grund- und Mittelschule herkommen? Schon die derzeitige Coronapandemie zeigt doch deutlich , dass Prognosen plötzlich das Papier nicht mehr wert sind, auf dem sie geschrieben wurden. Welcher Hellseher hätte Deutschland 2020 einn so massiven Wirtschaftseinbruch vorhergesagt, statt die üblichen Zuwächse?