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Eine ehemalige Gräfelfinger Gemeinderätin hat uns folgende hochinteressante Informationen zur Geschichte des Lochhamer Schulwaldes zukommen lassen:

Bei dem gewaltigen Orkan Vivian 1990 wurde der damals noch vorhandene Stangerlwald (siehe hierzu auch den entsprechenden Artikel) nahezu komplett niedergeworfen. Durch natürlichen Aufwuchs und gezielte standortgerechte Neupflanzung auf Veranlassung des damaligen Umweltreferenten der Gemeinde, Herrn Modery, wurde das Waldstück dann als Laubmischwald nach den neuesten forstwirtschaftlichen Erkenntnissen wieder aufgeforstet. Damals wurde der Wert dieses Waldstücks bereits mit dem Schutz vor den Emissionen der Autobahn begründet!

Es ist doch hoch interessant, dass eine Gemeindeverwaltung nach nur 30 Jahren anscheinend völlig vergessen hat, wozu die Gemeinde den Wald früher erworben und gepflegt hatte. Sicher waren die Emissionen der Autobahn Ende der 80er Jahre aber noch wesentlich geringer als heute.

Trotzdem meint man jetzt, die Schüler auf dem Lochhamer Schulcampus nach Rodung des Schutzwaldes problemlos den Autobahnemissionen aussetzen zu können. Die minimalen Neuanpflanzungen östlich der Heitmeiersiedlung dann als Ausgleich für die Schutzfunktion des Schulwaldes für die Schüler den Bürgern zu verkaufen, wäre dem Gemeinderat vor 30 Jahren sicher nie in den Sinn gekommen!

Herzlichen Dank werte Frau Gemeinderätin Resch-Bolland für diese wichtigen Informationen!

Das soll allen Ernstes ein Ausgleich für die vernichtete Schutzfunktion des Lochhamer Schulwaldes vor den Emissionen der Autobahn für die Schulkinder sein???????