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Sehr geehrte Damen und Herren,die Kreisgruppe München des BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN) bedankt sich für die Beteiligung am o.g. Verfahren. Der BN nimmt dazu als anerkannter Naturschutzverband gem. §63 Abs. 2 BNatSchG Stellung:Der BN lehnt den oben genannten Bebauungsplan mit Grünordnung in der vorliegenden Fassung ab. Begründung:

1. Grundsätzliche Aspekte In Zeiten eines sich beschleunigenden Klimawandels und weltweit einmaliger Gesundheitskrisen dürfen sich notwendige Baumaßnahmen nicht nur an städtebaulichen Zielen vergangener Zeiten orientieren. Vielmehr sollten Aspekte einer Bildung für nachhaltige Entwicklung ebenso wie die Gebote der Flächenminimierung, des Gesundheitsschutzes, der Energieeffizienz und der Ressourcenschonung vorrangig bei Planungen der Gemeinde Gräfelfing Beachtung finden. 2. Anlass der Planung Die Gründe für den Neubau einer Schulschwimmhalle plus einer den Anforderungen des Sports gerecht werdenden Dreifachsporthalle werden vom BN voll unterstützt. Dafür ist eine Rodung des Schulwaldes gar nicht notwendig. Eine vom Büro Dietrich Untertrifaller Architekten GmbH als sowohl energetisch als auch platzmäßig optimal vorgeschlagene Variante „Punkt“ könnte problemlos auf den freiwerdenden Flächen der abzubrechenden alten Schwimmhalle, Volksschulturnhalle und des roten Behelfsbaus errichtet werden. Die notwendigen Pausenfreiflächen für die Schüler blieben dennoch erhalten.

Es liegt somit eine Alternative vor, die den von der Gemeinde geforderten modernen Anforderungen gerecht wird ohne massive Schäden für die Natur. Die Entscheidung, die Neubauhalle nach Waldrodung nördlich der Adalbert-Stifter-Straße zu errichten, ist auf Basis falscher Vorgaben erfolgt. Auch die Architekten haben vor dem Gemeinderat zugegeben, dass die Aussage, das Neubauvorhaben könne wegen der beengten Platzverhältnisse nicht innerhalb des bestehenden Schulcampus errichtet werden, falsch waren. Durch die vorliegende Planung würde ca. 10.000 m² wertvoller Laubmischwald und unversiegelter Boden verloren gehen. Eine derartige Fehlplanung widerspricht mehreren gesetzlichen Erfordernissen.

Der Standort am heutigen Platz hätte erhebliche Vorteile für die Gemeinde:Schüler und Personal haben kurze, sichere Wege durch die unmittelbare Verbindung mit den Schulgebäuden des Südtraktes und des Nordtraktes. Sie müssen nach dem Schwimmunterricht und Schulsport nicht bei Kälte, Wind und Nässe möglicherweise verschwitzt oder ungenügend abgetrocknet die neue Halle verlassen, die Adalbert Stifter Straße mit Autoverkehr überqueren und ungeschützt ca. 100 m bis zu den Gebäuden des Südtraktes laufen. Bei den bestehenden heutigen Hallen können und konnten sich die Schüler schon immer witterungsgeschützt im Gebäude zwischen Klassenräumen und Schwimm- bzw. Sporthalle bewegen.Die Schüler würden besser vor Schadstoffbelastungen der Autobahn geschützt.Der heute vorhandene Wald in seiner Funktion als Staubfilter würde auf ein Minimum von 15 m bis maximal 33 m reduziert und damit eine deutlich reduzierte Filterwirkung besitzen. Beispielsweise stoßen neben Dieselmotoren auch moderne Benzinmotoren mit Direkteinspritzung erhebliche Mengen Feinstaub und zusätzlich den besonders gefährlichen Ultrafeinstaub aus. Letzterer ist nicht nur lungengängig, sondern kann sogar in die Blutbahnen übertreten. Dort können nicht absehbare Schäden ausgelöst werden. Bekanntlich besitzen ältere Bäume, die bis zu 10.000 fache biologische Aktivität (Staubbindung, Sauerstoffproduktion, CO2 –Speicherung, Luftbefeuchtung und Bodenbeschattung) gegenüber entsprechenden Jungbäumen. Am bisherigen Standort mit Erhalt des Schulwaldes würde die Feinstaub- (PM 10 und PM 2,5) und besonders auch Ultrafeinstaubbelastung (UFP < 2,5) durch die nahe gelegene Autobahn deutlich vermindert werden. Weitere Gehölzpflanzungen könnten zusätzlich dazu beitragen die Menschen zu schützen.Eine Neubauhalle am jetzigen Standort würde Kosten für die Wärmeversorgung sparen.Bei der geplanten Sanierung des Nordtraktes der bisherigen Volksschule zur Nutzung durch das KHG plant die Gemeinde eine zentrale Wärmeversorgungsanlage für den gesamten Schulcampus einzubauen. Von dieser Wärmezentrale geht eine Leitung direkt zum Südtrakt. Die Neubauhalle am heutigen Standort könnte so direkt an diese Wärmeversorgung angeschlossen werden. Anders bei der Versorgung der geplanten Halle im zu rodenden Schulwald: Hier würde eine gesonderte Fernwärmeleitung, die zusätzlich noch die Adalbert-Stifter-Straße unterqueren müsste, mit zusätzlichen Kosten verlegt werden müssen. Diese Zusatzkosten lassen sich mit dem Standort an der bisherigen Stelle einsparen. Da bereits heute die geplanten Kosten für die Schwimm-/Dreifachsporthalle die Schallgrenze von 30 Millionen Euro übersteigen, sollte diese Einsparmöglichkeit von der Gemeinde unbedingt genutzt werden. Ein kompaktes Gebäude entsprechend dem Vorschlag „Punkt“ des Architektenbüros Untertrifaller spart zusätzlich Bau- und Betriebskosten. Das entlastet zukünftige Gemeindehaushalte. Kompakte Gebäude sind energetisch deutlich günstiger als die im Schulwald geplante großflächige Halle. Dies hatten die Architekten auch vor dem Gemeinderat dargelegt. Die im Schulwald geplante Halle ist weder unter ökologischen noch unter ökonomischen Aspekten nachhaltig. Der Vorschlag „Punkt“ auf der bereits versiegelten Fläche auf dem heutigen Platz der alten Schwimm- und Turnhalle ist der einzige Ort an dem eine wirklich ökologisch und wirtschaftlich nachhaltige Schwimmhalle heutzutage gebaut werden darf. Zu 2.3.2 Regionalplan

Gemäß Regionalplan liegt die Gemeinde Gräfelfing im landschaftlichen Vorbehaltsgebiet Würmtal und hat auf folgende Sicherungs- und Pflegemaßnahmen zu achten und hinzuwirken:

Sicherung der klimatischen Funktion Erhaltung und Stärkung der örtlichen Grün- und Naherholungsfunktionen Offenhaltung der noch unbebauten Bereiche Sicherung der Artenvielfalt

Gegen alle vier Maßnahmen wird mit dem vorliegenden Bebauungsplan Nr. 46 massiv verstoßen, obwohl für den geplanten Hallenneubau nachweislich auf dem bestehenden Schulcampus ausreichend freiwerdende Flächen vorhanden sind.Durch die geplante Rodung von ca. 1 ha arten- und strukturreichen gesunden Laubmischwaldes (siehe 2.4.4 der Erläuterung zum BP 46) würden die Funktionen gemäß Waldfunktionsplanung (Erholung, lokaler Klimaschutz, Immissionsschutz und Lärmschutz, siehe 2.4.4) der gesamten innerörtlichen Waldfläche am Schulcampus massiv geschädigt.Ein funktionaler Ausgleich kann nicht durch die vorgeschlagenen Ausgleichsflächen in großer Entfernung zu der geschädigten Waldfläche bewirkt werden. Die Aussage, es handele sich bei dem Wald um einen jungen Laubmischwald, ist fachlich falsch. Denn viele Bäume sind über 50 Jahre alt. Ferner ist der Wald in diesem Bereich seit Jahrhunderten dort nachgewiesen. Früher wurden dort hauptsächlich Fichten als Nutzholz angebaut. Erst in den letzten Jahrzehnten erfolgte systematisch der Umbau in einen dem Klimawandel angepassten Laubmischwald. Dieser Umbau in einen stabilen Laubmischwald dauert auf der gesamten Waldfläche weiter an. Durch die geplante Rodung des Laubmischwaldes bis zu einem Minimalrestabstand von ca. 15 m bis zum Autobahn Begleitgrün, das von der Autobahnmeisterei in regelmäßigen Abständen vollständig auf den Stock gesetzt wird, so auch 2019 und 2020, wird die örtliche Grün- und Naherholungsfunktion dieser Waldfläche nicht gestärkt, sondern fast völlig vernichtet.Gerade weil auf dem bestehenden Schulcampus südlich der Adalbert-Stifter-Straße nach Abbruch der alten Schwimm- und Turnhalle und des maroden Behelfsbaus nachweislich ausreichend Flächen für einen Platz sparenden Neubau der Schwimm-/Dreifachsporthalle zur Verfügung steht, wäre der Hallenneubau im Schulwald ein massiver Verstoß gegen das Offenhaltungsgebot noch unbebauter Bereiche.Bereits für den Bau des neuen Mittelschulgebäudes wurden vor einigen Jahren Waldreste gerodet. Damals wurde mit der Erhaltung des schützenden Schulwaldes an der Nordseite der Adalbert-Stifter-Straße argumentiert. Die Gräfelfinger Bevölkerung hat sich beim Artenschutzvolksbegehren mit deutlicher Mehrheit für einen besseren Artenschutz ausgesprochen. Der Bau der Halle im Schulwald vernichtet aber wertvollen Lebensraums bedrohter Arten. Der im Artenschutzvolksbegehren artikulierte Bürgerwillen würde durch die Waldrodung konterkariert, wenn Tierpopulationen wie die der Haselmaus im Lochhamer Schulwald wissentlich dezimiert oder gar ganz vernichtet würden. Zu Ziele der Planung:

Das Ziel der Planung, nämlich die Sicherstellung möglichst kurzer Wege der Schülerinnen und Schüler zu den schulischen Sporteinrichtungen bei gleichzeitig guter Erreichbarkeit durch die Öffentlichkeit und die Sportvereine, wird mit der vorliegenden Planung nicht erreicht! Bei Zurücklegung des Weges zwischen der geplanten Hallen im Schulwald und den Gebäuden des sog. Südtraktes müssen die Schüler nach dem Schwimmunterricht und Schulsport möglicherweise verschwitzt oder ungenügend abgetrocknet die Halle verlassen, die Adalbert Stifter Straße mit Autoverkehr überqueren und ungeschützt die ca. 100 m bei Wind, Regen oder Schneefall bis zu den Schulgebäuden des Südtraktes laufen. Bei Umsetzung des Vorschlags „Punkt“ des Architektenbüros Untertrifaller auf der Fläche der abzureißenden alten Hallen mit unmittelbarer Verbindung zu den Schulgebäuden des Süd- und Nordtraktes könnten die Schüler und Lehrkräfte nach dem Schwimm- und Schulsport wie heute ihre Klassenräume geschützt direkt erreichen, ohne die Schulgebäude verlassen zu müssen. Auch das Planungsziel einer Begrenzung des Eingriffs in der Waldfläche wird in der vorliegenden Planung massiv verfehlt, weil sich der Gemeinderat für die maximale, Naturflächen vernichtende Variante ausgesprochen hat und die Bauarbeiten weitere Flächen gefährden würden. Auch das Ziel Sicherstellung der Berücksichtigung des Artenschutzes und Vermeidung, Minderung und Kompensation von Beeinträchtigungen für Natur und Landschaft wird mit der vorliegenden Planung auf keinen Fall erreicht, wie in Punkt 4.10 nachgewiesen wird. Zu 4.2 Maß der baulichen Nutzung

Die Aussage, dass durch den Erhalt eines Waldstreifens zu der östlich angrenzenden Wohnnutzung eine gute Einfügung der neuen Halle zu erreichen wäre, ist zumindest für die Fl.Nr. 1026/22 und 1026/23 nicht nachvollziehbar. Denn zu diesen Grundstücken bleibt entweder überhaupt kein Waldstreifen erhalten oder nur so ein minimaler Rest, der den immer häufiger auftretenden orkanartigen Stürmen sicherlich nicht Stand halten kann. Zu 4.8 Grünordnung / Begrünung von Dächern

Grundsätzlich ist die Begrünung von Dächern zu begrüßen. Leider gehen die positiven Effekte beim derzeit massiv fortschreitenden Klimawandel weitgehend verloren. Bei längeren Trockenperioden im Sommer (wie in den Jahren 2018 und 2019) ist nicht mehr mit einer Verdunstung durch die Pflanzen und damit einer Verbesserung des Kleinklimas zu rechnen. Es ergibt sich im Verhältnis zum bestehenden gesunden Laubmischwald eine massive Verschlechterung des Kleinklimas auf dem Schulcampus zu Lasten der Menschen. Auch bei den immer häufiger auftretenden Starkregenereignissen bis zu 100 l/m² in kurzer Zeit sind begrünte Dächer mit einer nur 10 cm dicken Substratschicht nicht in der Lage, die Wassermengen zurück zu halten. Bei der Größe der Dachfläche ist daher mit enormen abzuführenden Wassermengen zu rechnen. Diese Wassermengen kann dagegen der bestehende Laubmischwald heute problemlos aufnehmen. Die geplante großflächige Halle ist daher auch in diesem Punkt eine massive Verschlechterung und daher abzulehnen. Zu 4.9 Wald

Die geplante Rodung des bestehenden gesunden Laubmischwaldes auf der Gemeinbedarfsfläche plus den erforderlichen 20 m breiten Schutzstreifen würde den Waldrand in den Bereich der heutigen Waldmitte verlegen. Dort konnten sich die dann freistehenden Bäume jedoch nicht gegen stärkere Windeinwirkungen ausreichend widerstandsfähig entwickeln. Bei den durch den Klimawandel vermehrt auftretenden Stürmen in Orkanstärke, die bereits in den letzten Jahren in den Wäldern des Würmtals massive Schäden durch Windwurf und Windbruch angerichtet haben, wäre daher besonders in dem schmalen, verbleibenden Waldstreifen im Norden und im Südosten mit massiven Sturmschäden zu rechnen. Die nur noch marginalen Waldreste im Bebauungsplangebiet wären daher zusätzlich in ihrem Bestand massiv gefährdet. Der geplante Hallenneubau im Schulwald vernichtet daher nicht nur ca. 1 ha. gesunden Laubmischwald für die Halle selbst, sondern gefährdet den gesamten Waldbestand im Planungsgebiet und verstößt damit sowohl gegen die Vorgaben des Regionalplans wie auch des Bayerischen Waldgesetzes.

Zu 4.10 Artenschutz

Zu 4.10.1 Fledermäuse

Beim Artenschutz ist insbesondere das Tötungs- und Verletzungsverbot nach § 44 Abs. 1 Nr. 1 i.V.m. Abs. 5 BNatSchG zu beachten. Das Tötungs- und Verletzungsverbot der Fledermäuse kann nach BNatSchG nicht eingehalten werden. Die Beschränkung der Gehölzfällung auf einen Zeitraum vom 1. Oktober bis 28. Februar ist völlig unzureichend, weil Erfahrungen gezeigt haben, dass sich Fledermäuse nicht in einer einmaligen Aktion umsiedeln lassen. Notwendige Ersatzquartiere (sog. CEF-Maßnahmen) müssen mit genügend Vorlauf und in ausreichender Anzahl installiert werden. Grund hierfür ist, dass neue und künstliche Fledermausquartiere meist erst nach langer Zeit angenommen werden. Wie eine Umfrage der Bayerischen Koordinationsstelle für Fledermausschutz zeigt, konnten von 6500 ausgewerteten Kästen in Bayern nur 42% der Kastengruppen als regelmäßig besetzte Einzelquartiere, Zwischenquartiere oder Paarungsquartiere identifiziert und nur in 17% der Kastengruppen Wochenstuben oder Jungtiergruppen nachgewiesen werden. Fledermausnistkästen werden also nicht immer besiedelt und nur selten zur Fortpflanzung genutzt. Einen Einfluss auf die Besiedelungswahrscheinlichkeit hat unter anderem das Alter der Nistkästen. Ältere Kästen, die bereits länger als fünf Jahre, im Falle von Wochenstuben sogar länger als zehn Jahre hängen, werden öfter besiedelt als jüngere Kästen. Um als vorgezogene Ausgleichsmaßnahme wirksam zu sein, müssen sie also mit einer langen Vorlaufzeit installiert werden. Diese Vorlaufzeit muss bei der Eingriffsplanung unbedingt berücksichtigt werden (Zahn und Hammer 2017). Auch der Ausschluss der Schädigung von Fledermäusen vor der Fällung ist mit üblichen maschinellen Fällmethoden nicht einzuhalten. Wir bitten um Mitteilung, wie die geforderte Minimierung der zu fällenden Alt- und Höhlenbäume zu erreichen sein soll. Nicht nachvollziehbar ist für uns der Vorschlag V3 „Förderung der Spechte“ zu Konflikt vermeidenden Maßnahmen. Hierzu bitten wir um Hinweise auf wissenschaftliche Studien. Spechte nutzen im ersten Jahr ihre Höhlen selbst. Erst in den Folgejahren könnten Fledermäuse als Nachnutzer einziehen. Ähnlich unrealistisch ist auch die Forderung V6. Ebenso die Forderung V7 dürfte bei heutigen Fällmethoden kaum umzusetzen sein.

Zur Prognose des Störungsverbots nach § 44 Abs. 1 Nr. 2 i.V.m. Abs. 5 BNatSchG weisen wir darauf hin, dass sich die Störungen der Fledermäuse während der Bauphase weit über die Fläche des Bebauungsplans Nr.46 erstrecken werden. Eine zeitliche Beschränkung würde wahrscheinlich die Bauzeit und die Baukosten massiv erhöhen. Wir bitten auch um Mitteilung, wie die Planer sich bei einer Schwimm- und Dreifachsporthalle, die nach den Schulzeiten von Sportvereinen und Bürgern genutzt werden soll, eine Einschränkung der Beleuchtung als Konflikt vermeidende Maßnahme vorstellen. Fakt wird dagegen sein, dass gerade im Frühjahr und Herbst bei früher eintretender Dämmerung und Dunkelheit die Halle zu einer massiven Beeinträchtigung durch Lichtverschmutzung im Restwaldstreifen führen wird. Somit wird auch beim Belang Beleuchtung gegen das Störungsverbot nach § 44 Abs. 1 Nr. 2 i.V.m. Abs. 5 BNatSchG verstoßen. Zu 4.10.2 Haselmaus

Die Haselmaus ist in der EU in Anhang IV der FFH-Richtlinie gelistet. Daher besteht strenger Artenschutz gemäß Art. 12, 14, 15, 16 dieser Richtlinie. Da eine stabile Haselmauspopulation relativ große Lebensräume benötigt, ist es ein besonderer Glücksfall, dass die Haselmaus im Lochhamer Schulwald überhaupt noch vorkommt. Leider ist schon in Abb. 4, Seite 21 der Begründung mit Umweltbericht der Lebensraum der Haselmaus falsch eingezeichnet. Der Bereich zwischen dem asphaltierten Randweg Fl.Nr. 1026/121 und der Autobahn gehört zum Begleitgrün der Autobahn und wird zusätzlich etwa mittig von einer Lärmschutzwand getrennt. Die Autobahnmeisterei beseitigt regelmäßig die Gehölze der Randstreifen bis auf wenige Bäume. Deshalb kann der Bereich nördlich des Randweges Fl.Nr. 1026/121 nicht mehr zum Lebensraum der Haselmaus gerechnet werden. Auch ist die blau eingezeichnete Fläche der Halle nicht identisch mit dem um einen Streifen von 20 m Breite größeren Umgriff der Fläche für die Baumaßnahmen und damit ebenfalls falsch eingezeichnet. Der Gehölzstreifen westlich des Sportplatzes ist zusätzlich sehr schmal und wird vom Besitzer, der DB Netz AG, im Zuge der Sicherung von Bahnstrecken vor Sturmschäden ständig weiter reduziert. Der Lebensraum der Haselmaus im Lochhamer Schulwald ist daher bereits heute deutlich kleiner, als die vom LfU angegebene Mindestfläche von 20 ha für Haselmaushabitate. Würde dieser minimale Lebensraum zusätzlich um ca. 1 ha weiter reduziert, ist die Überlebensmöglichkeit der Haselmaus grundlegend gefährdet. In solchen Fällen greift die gesetzliche Vorgabe des Schädigungsverbots für Lebensstätten nach § 44 Abs. 1 Nr. 3 i.V.m. Abs. 5 BNatSchG. Die vorgeschlagenen Konflikt vermeidenden Maßnahmen V6 und V8 sind nicht nachvollziehbar.

Weiter besteht das Störungsverbot nach § 44 Abs. 1 Nr. 2 i.V.m. Abs. 5 BNatSchG. Hier räumen die Planer ein, dass während der Bauzeit von ca. 2 Jahren Störungen möglich sind. Baumaschinen laufen während der Bauzeit meist durchgehend unter Tags und sind nach wie vor sehr laut. Die Vermutung, dass die dort lebenden Haselmäuse durch die nördlich verlaufende Autobahn und die relativ wenig befahrene Bahnstrecke bereits unempfindlich gegen Störungen seien, mutet für uns abenteuerlich an! Wir bitten um Mitteilung über wissenschaftlichen Studien über die Unempfindlichkeit von Haselmäusen. Es würde somit ein Verstoß gegen das Störungsverbot vorliegen. Weiterhin besteht ein Tötungs- und Verletzungsverbot nach § 44 Abs. 1 Nr. 1 i.V.m. Abs. 5 BNatSchG. Hier müssen die Planer zugeben, dass Tötungen und Verletzungen von Haselmäusen während der Bauzeit von ca. 2 Jahren nicht auszuschließen sind. Da die Haselmäuse bereits im Oktober, also in der Zeit der geplanten Baumfällungen, ihr Winterquartier am Waldboden und am Fuß von Gehölzen bezogen haben und, laut Angaben der Planer, nicht mit vertretbarem Aufwand gefunden werden können, ist die verbotene Tötung von Haselmäusen während der Baumfällungen nicht auszuschließen. Wir bitten um detaillierte Darstellung, wie sich die Planer die Risikominimierung bei der nötigen Rodung der Wurzelstöcke vorstellen und was unter „schonender Aufnahme und Abtransport“ der gefällten Bäume, zu verstehen ist. Die Aussage der Planer, für die geplante Halle würden keine Verbotstatbestände berührt, ist somit klar widerlegt! Daher wäre im Falle des Baus der Halle im Schulwald zusätzlich die Einholung einer Ausnahmegenehmigung erforderlich. Die Ausnahmegenehmigung für die Verletzung der Verbotstatbestände könnte jedoch nicht erteilt werden, da die geplante Halle auf der südlich der Adalbert-Stifter-Straße durch Abbruch der alten Hallen frei werdenden Campusfläche ohne Einschränkungen errichtet werden kann!

Zu 4.14 Naturschutzrechtlicher Ausgleich

Nach § 13 BNatSchG ist die Anwendung der naturschutzfachlichen Eingriffsregelung notwendig, da durch die Waldrodung ein erheblicher Eingriff in Natur und Landschaft erfolgen würde. Nach § 1a Abs. 3 BauGB hat die Eingriffsregelung unter dem Aspekt Vermeidung und Kompensation zu erfolgen. Als Grundlage für diese Vorgaben sollte der Leitfaden des Bayerischen Staatsministeriums für Landesentwicklung und Umweltfragen herangezogen werden. Dieser Leitfaden hat nur empfehlenden Charakter und keine Gesetzeskraft, wie z.B. das BNatSchG. Seit Aufstellung dieses Leitfadens wurden viele Maßnahmen überprüft. Dabei zeigte sich, dass bestimmte Maßnahmen in ihrer Wirksamkeit begrenzt sind. Zu 4.14.1 Einstufung des Zustandes des Planungsgebietes und Beeinträchtigungsintensität

Hier wird der zu rodende Wald korrekt als naturnah aufgebauter, standortgemäßer Wald mit hohem Anteil an Standort heimischen Baumarten und Vorkommen von Arten der roten Liste beschrieben, also Eigenschaften, die kaum ein anderer Wald in der Gemeinde Gräfelfing in dieser hohen Wertigkeit vorweisen kann. Auch wenn derzeit bereits Baumfällungen stattfanden und der Wald naturnah und für manchen „unordentlich“ aussieht, stockt er trotzdem auf wertvollem sehr alten Waldboden mit schützenswerter Fauna und Flora. Zu 4.14.2 Vermeidungs- und Minimierungsmaßnahmen

Arten- und Biotope / Lebensräume

Die Haselmaus benötigt bekanntlich größere Lebensräume. Durch die Aufhängung von 20 Haselmaus-Nistkästen in dem minimalen verbleibenden Restwald der Fl.Nr. 1026/128 könnte die jetzige Haselmaus-Population nicht gesichert werden. Die Aussage „größtmöglicher Erhalt des Waldbestandes“ ist eine maßlose Verharmlosung des tatsächlichen Waldverlustes von über 50 % der überplanten heutigen Fläche. Der 13 m Randstreifen um die Halle muss für die Baumaßnahmen auch gerodet werden und ist daher dem Waldverlust zuzurechnen! Höchst bemerkenswert ist die Berechnung der nötigen Baunebenflächen von exakt 2.270 m². Es grenzt schon an Hellseherei, die Baunebenflächen auf 10 m² genau berechnen zu wollen. Erfahrungsgemäß werden die Baunebenflächen im laufenden Baustellenbetrieb massiv ausgeweitet werden, um eine möglichst zügige Bauabwicklung sicher zu stellen. Deshalb ist mit Sicherheit mit einem noch größeren Waldverlust für die Baunebenflächen zu rechnen. Der gesamte Waldverlust dürfte dann deutlich über 10.000 m² erreichen. Wir bitten um detaillierte Darstellung, was mit „schonende Fällung der Gehölze“ gemeint ist. Es erscheint vielmehr, dass durch die Baumfällungen während des Winterschlafs der Haselmaus deren Tötung in ihren Winterquartieren bevorzugt im Wurzelbereich von Bäumen und Sträuchern billigend in Kauf genommen wird. Der Aufbau eines 13 m breiten gestuften Waldsaumes zwischen Gemeinbedarfsflächen und Restwald kann den Waldverlust nicht minimieren.

Klima / Luft

Das mit einer Sedummischung begrünte Dach kann die klimawirksamen Funktionen des gerodeten Waldes, wie Staubfilterung, CO2 Speicherung, Sauerstofferzeugung, Kleinklimaverbesserung durch Verdunstung und Beschattung in keiner Weise ersetzen. In längeren Trockenperioden im Sommer entfällt zusätzlich jegliche positive Funktion. Daher ist die vorgeschlagene Maßnahme auch keine wirksame Vermeidungs- und Minimierungsmaßnahme!

Wasser

Wege und Fahrradstellplätze mit sog. wassergebundenen Deckflächen sind bekanntlich genauso wasserdicht, wie Deckflächen aus Asphalt oder Bitumen. Daher müssen Wege mit wassergebundenen Decken auch gewölbt ausgeführt werden, damit Wasser zur Seite ablaufen kann. Sonst kommt es zu der bekannten Pfützenbildung, die auf Dauer dann den Deckenaufbau zerstört. Daher sind auch diese Flächen den nicht versickerungsfähigen Flächen zuzurechnen. Da hier nachgewiesen wurde, dass die überwiegende Zahl obiger Vorschläge als Vermeidungs- und Minimierungsmaßnahmen völlig unwirksam sind, kann der in 4.14.3 erläuterte Kompensationsfaktor auch nicht reduziert werden! Zu 4.14.3 Kompensationsbedarf

Korrekt ist die Angabe des Kompensationsfaktors von 2,5 für den wertvollen Waldbestand. Da der 13 m breite Geländestreifen für die Baustelleneinrichtungen durch die Bautätigkeiten mit schweren Baumaschinen in der Bodenstruktur massiv geschädigt wird, lässt sich nach Abschluss der Baumaßnahmen kein hochwertiger Waldboden mehr renaturieren. Die geplante Pflanzung der gestuften Sträucher und Bäume hat keine höhere Wertigkeit und entspricht überhaupt nicht einem hochwertigen Waldsaum. Seine Wertigkeit ist daher nur einer normalen Gartenhecke gleich zu setzen. Der Waldkompensationsfaktor von 2,5 kann nicht reduziert werden.Demzufolge ist die errechnete Gesamtkompensationsfläche deutlich zu niedrig berechnet. Zu 4.14.4 Kompensationsflächen

Die Wahl der Kompensationsflächen ist naturschutzfachlich in keiner Weise nachvollziehbar. Bei der Fl.Nr. 142 handelt es sich seit Jahrzehnten bereits um eine sehr hochwertige Grünfläche mit sehr unterschiedlichen Bewuchsflächen. Außerdem ist diese Fläche eine Stiftung des Bauern Weinbuch an die Gemeinde Gräfelfing mit ganz klar umrissenen Stiftungsauflagen. Daher ist zu aller erst zu prüfen, ob diese Stiftungsauflagen derartige Veränderungen überhaupt zulassen würden.Die zweite Kompensationsfläche Fl.Nr. 1004 liegt völlig isoliert innerhalb einer sehr großen mit intensivem Ackerbau genutzten Fläche östlich der Heitmeiersiedlung, im Süden begrenzt von der Autobahn A 96 und im Osten von der geplanten Entlastungsstraßenanbindung an die A 96 vom weiter östlich gelegenen Wald des Lochhamer Schlages abgeschnitten.

Fl.Nr. 142 „Gockelberg“

Die Fläche des Gockelberges existiert seit jeher als ehemals landwirtschaftlich genutzte Wiese, die jedoch schon damals durch die teilweise sehr steilen Hanglagen nur sehr eingeschränkt nutzbar war. Da jedoch die letzte Landwirtschaft in Gräfelfing seit längerer Zeit aufgegeben wurde, wurde auch diese besondere Wiese seit Längerem nicht mehr intensiv genutzt. Daher haben sich die als „Ausgleichsmaßnahmen“ unter dem Begriff Zielbiotope genannten Biotopformen durch natürliche Entwicklung bereits selbst entwickelt. Die als Bestandsplan mitgelieferte Darstellung ist falsch! Die im Entwicklungsplan als Feldhecken am West- und Nordrand vorgeschlagenen Hecken existieren bereits seit längerer Zeit durch natürlichen Samenanflug und Sukzession. Auch hat sich in ihrem Schutz ein Blühsaum von Frühlingsblühern natürlich gebildet. Zudem ist nicht korrekt dargestellt, dass schon heute die Hangkanten westlich des Fußweges an der Pasinger Straße und die zwei Steilhänge im nordöstlichen Bereich deutlich extensiviert sind und bereits dem Zielzustand entsprechen. Außerdem wird die gesamte Wiese schon seit vielen Jahren nur noch extensiv gepflegt. Diese vorgeschlagenen „Ausgleichsmaßnahmen“ sind also bereits vorhanden und können nicht als Ausgleich für die Rodunge im Lochhamer Schulwald herangezogen werden. Die vorgeschlagene Bekämpfung des kleinräumigen Neophytenbestandes ist völlig unabhängig von der Rodung im Lochhamer Schulwald notwendig. Diese muss unabhängig vom Planungsverfahren angegangen werden. Die Pflanzung einer Obstbaumreihe am östlichen Rand an der Hangkante ist zwar eine erwägenswerte Möglichkeit, kann aber den Waldverlust in keiner Weise kompensieren. Der Anlage von drei kleinen, wirkungslosen Feldgehölzen im südöstlichen Teil der Wiese ist heftig zu widersprechen, da sie den historischen Landschaftsbezug als ehemalige landwirtschaftliche Wiese zwischen dem Gelände des Weinbuchgehöfts (heute Seniorenwohnheim St. Gisela) und dem Blick auf die denkmalgeschützten Friedhofsgebäude als östlichen Abschluss des Ensembles zerstören würden und wegen ihrer geringen Ausdehnung keinerlei ökologische Verbesserung darstellen.Daher ist die Fl.Nr. 142 „Gockelberg“ grundsätzlich für einen naturschutzrechtlichen Ausgleich des geplanten Hallenneubaus im Lochhamer Schulwald ungeeignet und daher zu streichen.

Fl.Nr. 1004T, 1005T und 986T (Feldhecke östlich Heitmeiersiedlung, nördlich Autobahn)

Hier liegt eine grundsätzliche Fehleinschätzung vor. Das Flurstück 1004 ist kein Wald im waldrechtlichen Sinn gemäß Art. 2 BayWaldG. Es handelt sich um eine Feldhecke als Inselfläche inmitten einer großflächigen (Erstreckung bis zur Stadtgrenze München-Pasing), intensiv bewirtschafteten, also stark gedüngten und Pestizid behandelten Ackerfläche. Sie wird im Süden von einer dort 12-streifigen Autobahn (6 Hauptfahrspuren, 2 Standspuren, 2 x 2 Ein- bzw. Ausfädelspuren) unüberwindlich von anderen Naturräumen abgetrennt. Im Osten wird sie von der geplanten gemeindlichen Entlastungsstraße bzw. deren Einbindung in die nördliche Autobahnausfädelspur ebenfalls unüberwindlich vom östlich davon gelegenen Baannwald des Lochhamer Schlages abgeschnitten. Die mit Heckenbewuchs bewachsene Bestandsfläche besteht nur zu ca. 20 % aus größeren Laubbäumen. Der Rest ist mit inzwischen höheren älteren Sträuchern heimischer Arten bewachsen. Durch das Beackern der angrenzenden Flächen bis direkt an die Flurstücksgrenze existiert auch kein gestufter Randbewuchs. Noch stärker gilt dies natürlich für die angedachte östliche Erweiterung der Bepflanzung auf derzeit intensiv gedüngtem Ackerboden. Ein waldrechtlicher Ausgleich für die Rodung von ca. 1 ha gesunden Laubmischwald kann daher hier nicht erreicht werden. Auch ist die Bepflanzung der ca. 1.770 m² großen Wiese im Zentrum des Feldgehölzes, das derzeit gelegentlich als Sportplatz genutzt wird, samt dem Zuweg keine geeignete naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahme. Bekanntlich sind gerade freie Wiesenflächen innerhalb von Gehölzen für die Tierwelt und die Insekten von besonders hohem Wert, was durch eine Bepflanzung zerstört werden würde. Außerdem ist für uns nicht nachvollziehbar, wie diese isolierte kleine Feldheckenfläche wichtige Waldfunktionen des Lochhamer Schulwaldes, wie beispielsweise für das Mikroklima, die Staubfilterwirkung für die Feinstäube der Autobahn für den Lochhamer Schulcampus, der Erholungsfunktion der Gräfelfinger Bevölkerung und auch insbesondere für die massiv bedrohten geschützten Tierarten ersetzen soll. Tatsächlich liegt diese geplante „Ausgleichsfläche“ ca. 1,5 km östlich des Schulcampus und genau in der Leeseite von Lochham bezüglich der Hauptwindrichtung. Aus den aufgeführten Gründen ist daher auch die Fl.Nr. 1004 als Ausgleichsfläche für die Rodung des Lochhamer Schulwaldes für die geplante Schwimm-/Dreifachsporthalle völlig ungeeignet und daher abzulehnen!

Ausgleichsfläche Fl.Nr. 1004T, 1005T und 986T (Feldhecke östlich Heitmeiersiedlung) Zu 7. Auswirkungen der Planung

Die schädlichen Folgen des Eingriffs durch die Planung der neuen Schwimm-/Dreifachsporthalle im Lochhamer Schulwald sind in den Punkten 1, 2 und 4 exakt beschrieben. Die in Punkt 3 angeführte Aufforstung eines stufigen Waldsaumes ist jedoch wegen der geringen Größe, wie unter 4.14.3 beschrieben, wirkungslos. Auch die in den Punkten 5 – 7 angeführten angeblichen Kompensationen sind, wie oben beschrieben, wirkungslos oder sogar falsch dargestellt. Den Punkt 8 halten wir für eine inhaltsleere und wirkungslose Floskel!

Fazit

Nachweislich und von den Planern bestätigt gibt es keinen zwingenden Grund für den Bau der geplanten neuen Schwimm- und Dreifachsporthalle im Lochhamer Schulwald! Auf der freiwerdenden Fläche der alten Schwimm- und Turnhalle und des abzubrechenden roten Behelfsbaus besteht ausreichend Platz für eine Alternative, nämlich ein platz- und energiesparender Hallenneubau nach dem Entwurf „Punkt“ des Architektenbüros Untertrifaller. Der für den Pausenaufenthalt der Schüler notwendige Freiraum bliebe trotzdem erhalten. Wegen der nicht ausgleichbaren Schäden, die durch den Bau der Hallen im Schulwald sowohl am schützenswerten gesunden Laubmischwald und insbesondere durch die naturschutzrechtlich verbotene Tötung geschützter Tierarten entstehen würden, ist diese Variante nicht umsetzbar.

Die vom BUND Naturschutz befürwortete Variante des Neubaus auf dem vorhandenen Schulcampus ist daher zwingend geboten und die vorliegende Planung des Bebauungsplanentwurfs Nr. 46 im Schulwald zu verwerfen!