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Als wichtiges Gegenargument gegen unseren Alternativvorschlag zur Schwimm-/Dreifachsporthalle im Schulwald wird immer behauptet, dann müsste für mindestens 2 bis 3 Jahre für sie armen Schulkinder der Schwimmunterricht entfallen. Leider ist auch dieses Argument falsch!

Zum einen könnte unser Alternativvorschlag in einer intelligenten Bauweise mit vorgefertigten großen Holzelementen in sehr kurzer Bauzeit erstellt werden. Bei entsprechender Vorplanung sollte es möglich sein, zu Beginn der Pfingstferien mit dem Abbruch der alten Hallen zügig zu beginnen und die Schwimmhalle spätestens zum Schuljahresbeginn des darauf folgenden Schuljahres in Betrieb zu nehmen. Woher die kolportierten 3 Jahre Bauzeit kommen sollen, ist ein absolutes Rätsel.

Es müsste daher für genau ein Schuljahr eine Ersatzlösung gefunden werden.

Und die gibt es ab sofort in Freiham! Dort wird zum Schuljahresbeginn im Herbst 2020 eine neue Schulschwimmhalle eröffnet für die Schulen des neuen Stadtteils Freiham.

Der Stadtteil ist für ca. 25.000 Einwohner geplant, also ca. doppelt so groß, wie Gräfelfing. Der Bezug beginnt aber gerade erst und zieht sich über viele Jahre hin. Daher werden die neuen Schulen und das Schulschwimmbad auf Jahre hinaus nicht ausgelastet sein. Da müssten sich problemlos auch Nutzungszeiten für die Gräfelfinger Schüler während dem ca. 1-jährigen Ausfall des Schulschwimmbades in der Bauzeit finden lassen!

Daher besteht keine Notwendigkeit beim Bau unserer Hallenvariante am Platz der bisherigen Hallen den Schwimmunterricht überhaupt ausfallen zu lassen. Man muss eben auch Lösungen suchen und nicht Horrorszenarien aufbauen.

Aber der größte Irrtum, der sich durch die Darstellung der Schwimmhalle im „GRÄFELFINGER Leben“ in den Köpfen vieler Gräfelfinger breit gemacht hat, ist, es wird kein Schwimmbad wie das Pasinger Westbad für alle Bürger werden. Es ist nach wie vor ein Schulschwimmbad mit einem 25 m Becken, dass in der Hauptsache den Schulkindern vorbehalten ist. Zusätzlich bekommen die Sportvereine darin Nutzungszeiten und nur in den verbleibenden Nischen werden die Gräfelfinger, wie schon heute, nur sehr eingeschränkt dieses Bad nutzen dürfen! Wer mehr schwimmen will, muss also nach wie vor ins Westbad, ins Stäblibad, nach Germering oder noch einfacher in unsere Würm zum Schwimmen gehen, trotz der über 30 Mio.€ Investition der Gemeinde aus unseren Steuergeldern!

Wichtige Informationen von Eltern Lochhamer Schulkinder.

Wie uns jetzt von mehreren Eltern, deren Kinder in die Lochhamer Volksschule gehen, berichtet wurde, erteilt die Volksschule überhaupt keinen Schwimmunterricht für Nichtschwimmer! Dies wird den Eltern bereits bei der Einschulung mitgeteilt, dass ihre Kindern nur dann am Schwimmsport in der Schulschwimmhalle teilnehmen dürfen, wenn sie bereits vorher sicher schwimmen gelernt haben!

Des weiteren findet der Schimmsport einer Schulklasse nur dann überhaupt statt, wenn neben der Lehrerperson noch zusätzlich eine Elternperson während der Schwimmstunde als Aufsicht anwesend ist, da die Schule keine zweite Aufsicht stellen kann und Schwimmsport mit Schülern nur unter der Aufsicht von 2 Aufsichtspersonen zulässig ist. Leider fällt immer wieder einmal die Aufsichtsperson aus der Elternschaft aus, weshalb dann überhaupt die Schwimmstunde ausfallen muss.

Es ist also beileibe nicht so, dass die Gräfelfinger Kinder ohne Schulschwimmhalle nicht schwimmen lernen können und daher beim Baden vielleicht ertrinken. Fakt ist nach wie vor, dass es Aufgabe der Eltern ist, ihren Kindern Schwimmen beizubringen oder beibringen zu lassen!

Es wäre interessant zu wissen, ob diese Fakten den meisten Gräfelfinger Gemeinderäten überhaupt bekannt sind?