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Für die Rettung des Schulwaldes ist es 1 Minute vor 12 Uhr !!!

Die Gemeinde hat bereits ihre geplante Halle im Schulwald ausgesteckt! Jetzt kann jeder sich die gewaltigen Dimensionen dieser maximal Wald vernichtenden Halle anschauen. Sie ist mit roten Pflöcken verbunden mit roten Seilen ausgesteckt. Nur die Markierung quer über den diagonalen Fuß- und Radweg von der Rottenbucher Straße zur Autobahnbrücke ist ausgelassen.

Aber die Hallenmarkierung zeigt bei weitem noch nicht die gesamte zu rodende Waldfläche!

Im Westen wird der gesamte Wald zwischen der Halle und dem Fuß- und Radweg von der Schule zur Autobahnbrücke (Fl.Nr. 1026/116) abgeholzt. Auch im Süden fällt der gesamte Wald zwischen Halle und Adalbert-Stifter-Straße weg. Im Osten (Richtung zur Rottenbucher Straße) und im Norden wird zusätzlich zur Halle ein 7 Meter breiter Streifen für Betriebswege um die Halle und anschließend noch ein 13 m breiter Waldstreifen für die Baustelleneinrichtungen und Manipulationsflächen abgeholzt. (siehe Plan von Bebauungsplan Nr. 46 unten)

Die abgesteckte Hallenfläche mit den roten Pfosten und Seilen entspricht der orangen Hallenfläche inclusive der blauen Baulinie. Die abzuholzenden Freiflächen für Betriebswege und Zugänge um die Halle entsprechen den weißen Flächen mit dem rosa Rand. Der grün karierte 13 Meter breite Streifen sind die abzuholzenden Waldflächen für Baustelleneinrichtungen. Man erkennt auf dem Bebauungsplan Nr 46 (Entwurf) deutlich, dass im Norden, wo der heute diagonal durch den Wald führende Fuß- und Radweg an die Autobahnbrücke mündet, höchstens noch ein minimaler Waldstreifen von 15 Metern erhalten bleibt. Der graue Streifen am Nordrand ist der existierende asphaltierte Randweg der Autobahn.

Unser wertvoller Schulwald, der heute als Feinstaubfilter, Lärmschutz und zur Verbesserung des Kleinklimas für das Schulcampus dient und jährlich mindestens 5 Tonnen CO2 auf dieser Fläche bindet und so zum Klimaschutz beiträgt, steht daher nach dem Willen der Gemeinde und des TSV unmittelbar vor der Vernichtung! 2020 könnte das letzte Jahr gewesen sein, in dem die Gräfelfinger Bürgerinnen und Bürger noch seinen Nutzen genießen konnten!

Daher noch einmal die ganz dringende Bitte an alle Gräfelfinger Bürgerinnen und Bürger:

Sie bekommen Anfang November die Briefwahlunterlagen des Ratsbegehrens, mit dem die Gemeinde ihre Fehlplanung im Schulwald mit aller Gewalt durchsetzen will!

Deshalb gilt:

NEIN zum Ratsentscheid bedeutet JA zum Erhalt unseres Schulwaldes !

Es ermöglich die Realisierung der gewünschten neuen Schwimm- und Dreifachsporthalle auf versiegelten Flächen des Schulcampus zum Nutzen der Schulkinder, aller Sportler und aller übrigen Gräfelfinger Bürgerinnen und Bürgern!