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NEIN beim Bürgerentscheid stimmen, Ja meinen
JA zum Klimaschutz
JA zum Natur- und Artenschutz
JA zu einer neuen Schwimm- und Dreifeldsporthalle auf dem Schulcampus

Warum ist Deine NEIN Stimme so wichtig?

Klimaschutz UND eine neue Schwimm- und Dreifeldsporthalle

 Stimmen mit NEIN, damit eine Schwimm- und Dreifeldsporthalle auf dem Schulcampus gebaut werden kann

Stimmen mit NEIN, damit der Schulwald nicht abgeholzt wird. JEDER Baum zählt

Stimmen mit NEIN für Klimaschutz JETZT – HIER – IM EIGENEN ORT

Fällt der Sport- oder Schwimmunterricht aus, wenn ich mit NEIN stimme?

NEIN, der Sportunterricht muss in keinem Fall ausfallen. Beim Schwimmunterricht kommt es auf den Standort der neuen Halle auf dem Schulcampus und auf die Verfügbarkeit der Ausweichlösungen an.

Wird der Pausenhof verkleinert, wenn ich mit NEIN stimme? NEIN, der Pausenhof muss nicht verkleinert werden.

Was steht auf dem Spiel?

  • der unwiederbringliche und endgültige Verlust von ca. 9.000 Quadratmeter Wald
    (ca. 500 Bäume) im Ortskern von Gräfelfing mit all den darin lebenden Tieren
    und Pflanzen.
  • Der Verlust von ca. 500 Bäumen, die wir dringend benötigen um die Klimaschutzerklärung des Landkreises (Halbierung des CO2-Verbrauchs pro Kopf bis 2030) und das Klimaziel des Gemeinderats (Nettonull CO2 bis 2035) zu erreichen
  • Eine weitere Versiegelung von einer Fläche größer als ein Fußballfeld. Dabei ist es erklärtes Ziel von Bundes- und Staatsregierung den Flächenverbrauch endlich zu reduzieren. Aufgrund vieler kleiner und großer Entscheidungen, wie der hier vor liegenden, ist der Flächenverbrauch in Bayern aber zuletzt wieder gestiegen (2019: 10,8 ha pro Tag!)
  • hohe Ausgaben für den Bau der geplanten Halle (geplant sind: 29 Mio. EUR, bei durchschnittlichen Baukostensteigerungen von 44% bei Sporthallen ist somit von mehr als 40 Mio. EUR auszugehen)
  • hohe zukünftige Belastungen der Gemeinde durch signifi kant höhere Betriebskosten gegenüber einer kompakten Stapelhalle

 

Deine NEIN Stimme beim Bürgerentscheid heisst:

N

Ja zum Erhalt des Schulwalds

Unmittelbare Schutzfunktion für die Bürger, vor allem die Schulkinder und Kinder, durch Feinstaubfilterung und Temperatursenkung, CO2 Einsparung von mind. 5 t/Jahr, Gewachsenes Ökosystem, das zahlreichen z.T. geschützten Arten Heimat bietet und Naherholung

N

Ja zur Turn- und Schwimmhalle

Bau einer Schwimm- und Dreifeldsporthalle auf dem Campus auf bereits versiegelter Fläche, in gleicher Größe wie bisher geplant, nachhaltiger Stapellösung mit geringeren Baukosten, geringere Betonmenge und Betriebskosten, weniger Energieverbrauch, ohne merkbare Verkleinerung des Pausenhofs, keine wesentliche Mehrbelastung durch Baustelle gegenüber Neubau im Wald und Abriss der alten Gebäude

N

Ja zum parallelen Unterricht

Sport- und Schwimmunterricht während der Bauphase bei optimierter Planung und Nutzung von Ausweichlösungen kein Ausfall, bei Standort nicht an altem Platz, kein Ausfall

N

Ja für ein nachhaltiges Gräfelfing

Gräfelfing ist eine Gartenstadt, die es gilt zu erhalten, soweit es irgendwie möglich und rechtfertigbar ist. Falls die Schulen, wie derzeit auch langfristig nicht geplant ist, in ferner Zukunft noch erweitert werden, stehen moderne Lösungen für eine Aufstockung der Bestandsgebäude zur Verfügung, der Schulwald muss auch dann nicht angetastet werden. Die jetzt geplante Flächenlösung steht einer möglichen Erweiterung diametral entgegen, da maximal viel Fläche verbaut wird

Bitte stimme mit NEIN am besten gleich per Briefwahl ab oder persönlich am Sonntag, 22.11.2020 8 bis 18 Uhr per Urnenabstimmung. Weitere Infos dazu findest Du in der amtlichen Abstimmungsbenachrichtigung in Deinem Briefkasten.

Warum soll die Schwimm- und Dreifeldsporthalle auf
dem Campus gebaut werden?

  1. Bau auf bereits versiegelter Fläche
  2. alte Stapelhalle muss in jedem Fall abgerissen werden, Unannehmlichkeiten einer Baustelle kommen so oder so auf die Schüler und die Schule zu
  3. volle Integration in den Schulcampus mit ganzheitlichem Konzept
  4. Schwimm- und Dreifeldsporthalle mit gleichen Größen wie bisher geplant
  5. bei nachhaltiger Stapellösung geringere Baukosten, geringere Betonmenge, geringere Betriebskosten, weniger Energieverbrauch
  6. ohne Verkleinerung des Pausenhofs möglich
  7. keine wesentliche Mehrbelastung durch Baustelle gegenüber Neubau im Wald
    und Abriss der alten Gebäude

Häufige Fragen

Warum ist meine NEIN Stimme so wichtig?

BEIDES IST MÖGLICH:

Klimaschutz UND eine neue Schwimm- und Dreifeldsporthalle

  • Stimmen Sie mit NEIN, damit eine Schwimm- und Dreifeldsporthalle auf dem Schulcampus gebaut werden kann
  • Stimmen Sie mit NEIN, damit der Schulwald nicht abgeholzt wird. JEDER Baum zählt
  • Stimmen Sie mit NEIN für Klimaschutz JETZT – HIER – IM EIGENEN ORT
Wenn ich mit NEIN stimme, wird dann die neue Schwimm- und Dreifeldsporthalle auf dem Schulcampus kleiner als die im Schulwald geplante? Oder hat eine Halle auf dem Schulcampus weniger Ausstattung?
NEIN – die neue Halle auf dem Schulcampus wird in Stapelbauweise errichtet. Sie hat daher kleinere Außenmaße aber ist innen genauso groß, dies ist auch energetisch von Vorteil. Auch bei der Ausstattung können alle Wünsche realisiert werden. 
Warum sind die geplanten Baukosten so hoch (ca. 30Mio EUR ohne Steigerungen) und kostet eine Halle auf dem Schulcampus auch so viel?
Der von der Gemeinde geplante Bau soll ca. 30Mio EUR Kosten. Bei den üblichen Baukostensteigerungen bei öffentlichen Bauprojekten ist am Ende mit Kosten im Bereich von 40Mio-50Mio EUR zu rechnen – nur für eine Schwimm- und Sporthalle. 
Wir finden, DAS GEHT AUCH ANDERS:
Die Gemeinde Vaterstetten hat gerade eine komplett neue dreizügige Grundschule mit Schwimm- und Dreifeldsporthalle in Stapelbauweise gebaut. Baukosten: 45Mio EUR (https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/neue-schule-in-vaterstetten-praedikat-umweltschule-1.4770940). 
Wir wollen daher, dass eine neue Schwimm- und Dreifeldsporthalle auf dem Schulcampus kostengünstig in Stapelbauweise errichtet wird. 
Ist der Schulwald ein wertvoller und erhaltenswerter Wald?

JA – und er ist, wie die Gemeinde bestätigt, in einem guten Zustand. Er wurde von der Gemeinde als Schutzwald der Schule zur Autobahn gekauft und zuletzt nach dem Orkan Vivien 1988 gezielt ökologisch als Mischwald aufgebaut. Heute ist er ein arten- und strukturreicher Laubmischwald, die Durchschnittshöhe der Bäume beträgt zwischen 14m und 18m, es sind ca. 500 Bäume. Er ist wohl der einzige Wald in Gräfelfing, der kein Nutzwald ist. Er ist unter jedem erdenklichen Gesichtspunkt als echter Wald einzustufen

Hat der Schulwald tatsächlich eine Schutzfunktion?

JA. Der Schulwald ist ein funktionierendes Ökosystem, dass die Bürger in Gräfelfing messbar vor Abgasen, Feinstaub und Lärm schützt. Dies wird durch die Gutachten der Gemeinde bestätigt. Zudem hilft er auch, hohe Temperaturen in heißen Sommern abzusenken. Dies wird ebenfalls durch die Gutachten der Gemeinde bestätigt. Eine solche Schutzfunktion kann nicht durch Ausgleichsflächen am östlichen Ortsrand oder durch ein begrüntes Dach erreicht werden.

Wird die Abholzung durch die Ausgleichsflächen nicht kompensiert?

NEIN. Rein rechnerisch könnte zwar, bezogen auf das globale Klima, in 20 oder 30 Jahren, wenn die Ausgleichsflächen angewachsen sind, ein gewisser Ausgleich stattfinden. Die unmittelbare Schutzfunktion für die Bürger und Schulkinder in Gräfelfing wird aber durch die Ausgleichsflächen nicht erreicht, da sie in Windrichtung außerhalb der Wohnbebauung von Gräfelfing liegen. Zudem hat die Gemeinde seit Monaten geeignete Ausgleichsflächen gesucht, aber nicht gefunden.

Sind Ihnen denn Haselmäuse und Fledermäuse wichtiger als die Gesundheit unserer Kinder?

Falsche Frage, denn die Gesundheit unserer Kinder hängt ganz eng mit dem Erhalt von Artenvielfalt und Klimastabilität zusammen. Wir haben hier die komfortable Situation, dass wir die benötigte Schwimm- und Sporthalle bauen können und gleichzeitig durch den Erhalt des Waldes unseren Beitrag zum Klima- und Artenschutz leisten. Damit diese Erde auch für unsere Kinder und Enkel noch gut bewohnbar bleibt. Diesem Ziel hat sich die Gemeinde Gräfelfing mit der Unterzeichnung der Klimaschutzerklärung des Landkreises 2017 verpflichtet. Wir wollen, dass das jetzt auch umgesetzt wird.

Ist der jetzt geplante Bau im Wald besonders klimaschonend?

NEIN. Der Bau besteht wie die meisten konventionellen Hallen aus Beton. Nur die Wände werden mit Holz verkleidet. Es ist kein Holzbau.

Fällt der Sport- oder Schwimmunterricht aus, wenn ich mit NEIN stimme?

NEIN, der Sportunterricht muss in keinem Fall ausfallen, Gräfelfing hat genug Sporthallen, um den Sportunterricht fortzuführen.  Beim Bau der Schwimmhalle neben der alten Halle auf dem Campus kann auch der Schwimmunterricht ohne Unterbrechung fortgeführt werden. Außerdem stehen ggfs. Ausweichlösungen, wie das Westbad oder die neue Schulschwimmhalle in Freiham zur Verfügung.

Wird der Pausenhof durch den Bau einer Halle auf dem Schulcampus (also nicht im Wald) in Stapelbauweise verkleinert?

NEIN. Für den Fall, dass die neue Halle in Stapelbauweise an dem Platz der jetzige Turn- und Schwimmhalle und des roten nicht mehr verwendeten Behelfsbaus gebaut wird, kann der bestehende Pausenhof, wie derzeit genutzt, weiter genutzt werden. Für den Fall eines anderen Standorts auf dem Schulcampus ändert sich nur der Ort des Pausenhofs, die Fläche kann gleich bleiben. Zudem besteht die Möglichkeit der Erweiterung des Pausenhofs um den südlichsten Trakt herum.

Ist eine neue Halle auf dem Campus in Stapelbauweise höher als die anderen Schulgebäude?

NEIN. Das unterliegende Schwimmbecken wird wie bisher im Untergeschoss errichtet. Die Halle in Stapelbauweise kann so dieselbe Höhe wie die übrigen Schulgebäude haben.

Muss der Schulcampus in naher Zukunft nicht ohnehin erweitert werden?

NEIN. Die Schulgebäude des Schulcampus wurde gerade erst unter Berücksichtigung aller Zukunftsprognosen auf den aktuellen Stand gebracht. Hierfür fanden in den letzten Jahren umfangreiche Bauarbeiten unmittelbar auf dem Schulgelände statt. Eine Bedarfsplanung für mehr Gebäude gibt es nicht.

Die neue Halle ist schon geplant. Entstehen nun Mehrkosten, wenn ich mit NEIN stimme?

NEIN. Eine Halle auf dem Campus könnte sogar deutlich günstiger geplant werden. Außerdem haben sowohl die Architekten Pollock & Gonzales bereits 2016 als auch die derzeitigen Architekten Untertrifaller/Dietrich Stapellösungen erarbeitet, auf deren Grundlage weiter geplant werden kann. Auch lassen sich erhebliche Planungen der Technik übernehmen.

Verzögert sich der Bau einer neuen Halle signifikant, wenn ich mit NEIN stimme?

NEIN. Da lediglich ein neues Bebauungsplanverfahren eingeleitet werden muss und Dreifeldsport-Stapelhallen an vielen Standorten in Deutschland gebaut wurden, kann der Bau mit wenigen Monaten Verzögerung starten.

Wird durch den geplanten Bau im Schulwald eine Baustelle auf dem Schulcampus verhindert?

Nein, die alte Schwimm- und Sporthalle muss ohnehin abgerissen werden, deshalb werden die Unannehmlichkeiten einer Baustelle auf dem Schulcampus auf die Schüler und die Schule so oder so zukommen. Zudem liegt der geplante Bauplatz im Schulwald nur 20m entfernt von den Standorten auf dem Campus, so dass die Belastung während er Bauphase nicht unterscheidbar ist.

Haben die Schüler in jeder Jahrgangsstufe Schwimmunterricht in der Schwimmhalle?

JA. Beispielsweise bietet die Grundschule unserer Nachbargemeinde Krailling keinen Schwimmunterricht an. 

Brauchen wir wirklich eine neue Halle in dieser Größe und für diese Kosten?

Die Schule(n) brauchen eine größere Sporthalle und eine neue Schwimmhalle. Eine auf die Bedürfnisse des Schulsports zugeschnittene Halle kann aber wesentlich kostengünstiger realisiert werden, als die von der Gemeinde im Schulwald geplante und in großen Teilen an den Bedürfnissen des TSV ausgerichtete Halle. Letztendlich entscheidet aber der Gemeinderat, was für eine Halle er für welche Kosten bauen will. Wenn Sie mit NEIN stimmen, kann auch diese Frage nochmal neu beleuchtet werden.

Lernen die Kinder in der Schule schwimmen?

NEIN. Der Schulunterricht ist nicht dafür ausgerichtet, Nicht-Schwimmern das Schwimmen beizubringen. Dies hat privat zu erfolgen.

Habe keine oder unvollständige Wahlunterlagen erhalten, was kann ich tun?
Nicht zugegangene Abstimmungsscheine können bis zum Samstag, 21.11.20, 12 Uhr im Rathaus ersetzt werden.
Sollten lediglich Unterlagen (Umschläge) fehlen, können diese am 22.11.20 bis kurz vor 18 Uhr im Rathaus ausgegeben werden. Alternativ können die betroffenen Stimmberechtigten mit dem Abstimmungsschein in einem Urnenwahllokal abstimmen.
Ich habe meinen Abstimmungsschein zwar erhalten, aber schon weggeworfen oder kann diesen nicht mehr finden?
Einen Ersatz-Abstimmungsschein erhalten Sie nur, wenn Sie glaubhaft machen können, dass Ihnen der Abstimmungsschein niemals zugegangen ist. 
Die von der Gemeinde erlassene Satzung lässt auch eine Wahl ohne Abstimmungsschein zu, und zwar in dem Stimmbezirk, in dessen Bürgerverzeichnis sie geführt werden (§18(2) BBS Gemeinde Gräfelfing). Leider will die Gemeinde diese Möglichkeit in der Praxis nicht zulassen: die Gemeinde akzeptiert, wie in den versendeten Unterlagen angegeben, eine Stimmabgabe nur mit Abstimmungsschein. 
Wir empfehlen: gehen Sie am 22.11. 2020 mit einem Ausweisdokument in den Abstimmungsraum Ihres Stimmbezirks und bestehen Sie auf die Abgabe Ihrer Stimme nach §18(2) BBS Gemeinde Gräfelfing. Wenn die Gemeinde Sie zurückweist, wenden Sie sich im Anschluss an uns.

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